Die Werner Schmitz GmbH aus Hamminkeln-Dingden bei Wesel am Niederrhein fertigt und montiert Fenster, Türen, Rollläden, Markisen, Wintergärten aus Kunststoff oder Aluminium. Unser Einzugsgebiet erstreckt sich weit über die Stadtgrenzen von Hamminkeln und Wesel hinaus über das gesamte Ruhrgebiet, Münsterland und weitere Teile von Nordrhein-Westfalen. Fenster Rollladen Rollläden Rolläden Rolladen Rolllade Rollade Markisen Markise Wintergärten Wintergarten Türen Türe Tür Dingden Hamminkeln Wesel Bocholt Borken Rhede Metallbau Fensterbau NRW Schüco Schueco Insektenschutz Fliegengitter Sonnenschutz Raffstore Raffstores Somfy Corona CT70
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Lexikon - wissenswertes über Markisen

ARMLAGER: Die Markisenarme haben an den Drehpunkten Lager, die erhebliche Kräfte übertragen müssen. Dabei geht es nicht nur um die reine Drehbewegung, sondern auch um die Kräfte, die als Biegekräfte bei starkem Wind auf die Markise einwirken. markilux® geht deshalb keine Kompromisse bei der Qualität der verwendeten Arme ein.
AUSFALLROHR (AUSFALLPROFIL): Die vordere Stange einer Markise wird üblicherweise als Ausfallrohr oder Ausfallprofil bezeichnet. Von Ausfallrohren spricht man bei den rohrähnlich geformten Stangen, an denen die Markisenarme und das Tuch befestigt sind. Bei Bedarf wird auch der Volant am Ausfallrohr angebracht. Von Ausfallprofilen spricht man bei den Kassetten-Markisen, denn diese üblicherweise etwas größer ausgeführten Ausfallrohre verschließen bei der eingefahrenen Markise auch den Markisenkasten.
BEFESTIGUNGSKONSOLE: Als Befestigungskonsolen bezeichnet man die Elemente, die als Halter an die Wand, die Decke oder den Dachsparren angeschraubt werden und in die die Markise eingehängt wird. Bei offenen Gelenkarm-Markisen wird das Tragrohr in die Konsolen eingehängt, bei Kassetten-Markisen wird jedoch der ganze Kasten an den Konsolen angebracht.
ELEKTROANTRIEB: Wahlweise werden zum Antrieb der Markisen sogenannte Rohrmotoren verwendet, die in die Tuchwelle eingeschoben werden. Damit ist der Motor nicht nur praktisch unsichtbar, sondern auch vor Witterungseinflüssen zuverlässig geschützt. Es wird ein Anschluß mit 230 V gebraucht, der von einem Fachmann anzuschließen ist.
ELEKTROANTRIEB MIT FUNKBEDIENUNG: Dieser Rohrmotor wird per Funk angesteuert. Es muss kein Schalter montiert werderen, sondern ein kleiner Handsender sorgt für das nötige Signal. Der Vorteil dieser Technik ist der geringe Montageaufwand und die Markise kann von jedem beliebigen Punkt gesteuert werden. Die Reichweite beträgt 300 Meter.
GEHÄUSEPROFILE: Bei den Markisen unterscheidet man zwischen offenen Anlagen, die zum Schutz des aufgerollten Tuchs ein Schutzdach haben können (Aufpreis) und den Kassetten-Markisen, bei denen das aufgerollte Tuch rundum geschützt ist. Bei den Kassettenmarkisen spricht man auch von Gehäuse, weil die gesamte Technik und das aufgerollte Tuch in einem Kasten verschwinden. Gehäuseprofile sind üblicherweise aus Aluminium.
GESENKGESCHMIEDETES ALUMINIUM: Bearbeitungsform von Aluminium für dreidimensionale Teile von extremer Festigkeit bei relativ hoher Elastizität. Im Gegensatz zu Aluminiumguß, mit großer Härte und Sprödheit, der bei markilux® nicht eingesetzt wird.
IMPRÄGNIERUNG: Die Imprägnierungen auf den markilux® -Markisentüchern schützen nicht nur vor Wasser durch einen wasserabperlenden Effekt, sondern auch vor fettigem Schmutz. Sogar Öl perlt ähnlich wie Wasser von diesen Stoffen ab.
KURBELN: Die Gelenkarm-Markisen können mit Handkurbeln oder mit Elektromotor betrieben werden. Damit auch diejenigen, die sich für eine Handkurbel entscheiden, nicht auf Komfort verzichten müssen, hat markilux® ein Team von Designern eingesetzt, um eine Kurbel zu entwerfen, die besonders gut in der Hand liegt.
MARKENACRYL: Für die Markisenstoffe wird die Acrylfaser eingesetzt (Polyacrylnitril). Diese Kunstfaser hat von allen verwandten modernen Fasern die höchste Stabilität gegenüber der aggressiven Kraft der Sonne. Während Polyester, Baumwolle, Nylon und andere schöne Fasern im Laufe der Jahre sehr deutlich an Reißfestigkeit verlieren, ist die Abnahme der Reißfestigkeit bei Acrylgeweben sehr gering. Darüber hinaus schützt das Acryl als Grundsubstanz der Gewebe auch noch die Farbe vor dem Verblassen. So ist es möglich, Tücher herzustellen, die besonders lange die volle Farbenpracht entfalten.
PFLEGELEICHTIGKEIT: Verschmutzungen durch Luftverunreinigungen werden am besten in regelmäßigen Abständen trocken ausgebürstet. Kleine Flecken behandelt man wie folgt: Handschrubwäsche ca. 30° C mit handelsüblichen Feinwaschmittel | mit klarem Wasser mehrmals nachspülen | Vorgang so lange wiederholen, bis das Gewebe sauber ist (Waschmittelrückstände müssen restlos entfernt sein) | Tuch trocknen lassen | für eine evtl. notwendige Nachimprägnierung Zeltimprägnierspray benutzen.
PULVERBESCHICHTUNG: Bei einer Pulverbeschichtung wird auf dem zu beschichtenden Untergrund ein Pulver aufgesprüht und dann im Ofen zu einer geschlossenen Schicht "gebacken". Der Vorteil der Pulverbeschichtung ist, daß bei der Beschichtung selbst keine Lösungsmittel frei werden, wie bei der üblichen Lackierung und daß die Pulverbeschichtung besonders zäh ist, was bei schlagartiger Belastung auf die Beschichtung große Vorteile gegenüber den verwendeten spröderen Lacken hat, die bei solcher Behandlung abplatzen.
REGENWÄCHTER: Markisenstoffe brauchen sich vor Regen nicht zu fürchten. Trotzdem wünschen viele Verbraucher den Schutz der Markisenanlage auch vor Regen. Über einen elektrischen Kontakt wird gemessen, ob es regnet und in solch einem Fall die Markise automatisch eingefahren.
ROHRHALTER: Als Rohrhalter werden die Verbindungsstücke (üblicherweise aus Aluminium) bezeichnet, die an den äußeren Enden der Markise die Tuchwelle mit dem Tragrohr verbinden.
SCHATTENPLUS: Schattenplus ist eine markilux® - Erfindung, nach der im Ausfallrohr eine kleine Wickelwelle angebracht wird, auf die ein ausfahrbarer Volant aufgewickelt wird. Schattenplus gibt es mit Ausfahrlängen zwischen 1,50 m und 2,10 m. Durch Schattenplus ist es möglich, z. B. abends auf der Terrasse die Wärme des Tages länger zu speichern und sich zugleich vor fremden Blicken zu schützen. Damit entsteht gewissermaßen ein weiteres Zimmer im Freien. Üblicherweise wird das Schattenplus per Handkurbel heraus- bzw. hereingefahren. Bei der markilux®-1500 ist es erstmals möglich das Schattenplus motorisch, wahlweise mit Funksteuerung, zu bedienen.
SERVOANTRIEB: Als Extra gibt es bei markilux® einen sogenannten Servoantrieb, der über eine große Feder die Markise beim Ausfahren so aufspannt, daß das Aufwickeln danach ein Kinderspiel ist.
SONNENWÄCHTER: Vielfach werden Markisen eingesetzt, um das Aufheizen des Wohn- oder Schlafzimmers während des Tages zu verhindern. Für solch einen Fall ist es praktisch, wenn die Markise automatisch dann ausfährt, wenn die Sonne scheint und wieder einfährt, wenn Wolken sie verdunkeln. Ein Sonnenwächter wird kombiniert mit einem Windwächter geliefert. Dies gibt zusätzliche Sicherheit, denn die Markise wird immer dann eingefahren, wenn der Wind zu stark wird und die Anlage gefährden könnte, auch dann, wenn die Sonne noch scheint.
STRANGGEPRESSTES ALUMINIUM: Aluminium ist ein leichter und fester Werkstoff, der sich bei sehr großer Hitze und sehr großem Druck etwa so verformen läßt, wie der Teig von Spritzgebäck. Auf diese Weise ist es möglich, sehr komplizierte Formen über eine große Länge zu produzieren. Aus diesem Grund werden alle Langteile und auch sehr viele Halter aus stranggepreßtem Aluminium hergestellt. Die übliche Bearbeitung von stranggepreßtem Aluminium ist das einfache Absägen. Die Konservierung erfolgt über die Pulverbeschichtung oder die Eloxierung, die eine spezielle Form von schützender Korrosion erzeugt. Der Vorteil von stranggepreßtem Aluminium ist die hohe Elastizität, verbunden mit extremer Bruchfestigkeit.
TEFLONBESCHICHTETE BRONZEBUCHSEN: Schon seit Jahrhunderten wird Bronze dort eingesetzt, wo es darauf ankommt, daß selbst unter widrigen äußeren Bedingungen, wie z. B. in der Seefahrt, zuverlässige Funktion garantiert ist. Bei markilux® werden die Bronzebuchsen darüber hinaus mit Teflon beschichtet. Teflon verleiht eine extrem glatte Oberfläche, die im Normalfall die Schmierung mit Öl überflüssig macht. Bei markilux® werden bei jeder zweiarmigen Gelenkmarkise sechs solcher teflonbeschichteter Bronzebuchsen eingesetzt.
TRAGROHR: Das Tragrohr ist üblicherweise ein Stahlrohr, an dem die Markisenarme über die Rohrhalter, die Tuchwelle und auch die Konsolen angebracht sind. Kassettenmarkisen haben vielfach kein Tragrohr, wenn der Kassettenkasten selbst als tragend ausgeführt ist. Beim Tragrohr kommt es darauf an, daß es sich möglichst wenig verbiegt, um die enormen Kräfte zu übertragen, die vom Markisentuch auf das ganze Gestell bis hin in die Konsolen geleitet werden. Grundsätzlich gilt deshalb bei Markisentragrohren, daß ein größtmöglicher Durchmesser auch eine größtmögliche Biegesteifigkeit erreicht. Bei markilux® werden quadratische Tragrohre mit 40 mm Kantenlänge verwendet oder runde Tragrohre von 50 mm Durchmesser.
TRANSOLAIR: Das swela transolair Gewebe ist eine Entwicklung der Schmitz-Werke, nach der im Acryl-Gewebe ein Lochmuster eingebracht wird. Dieses Lochmuster gewährt bei Wintergartenmarkisen einen guten Wasserablauf, so dass sich keine Wassersäcke bilden. Auf Fenstermarkisen gewährt es Durchsicht und Sonnenschutz zugleich, so dass sich jemand, der sich hinter der Fenster- beschattung befindet, nicht eingesperrt fühlt.
TUCHWELLEN: Tuchwellen sind die drehbar gelagerten Wellen, meistens am oberen Rand der Markise, auf die das Markisentuch aufgewickelt wird. Es wird deshalb auch von Wickelwellen gesprochen. Je stärker eine Tuchwelle durchhängt, desto stärker wird auch das Tuch selbst durchhängen. Das Ziel einer aufwendigen Markisenkonstruktion ist deshalb, eine möglichst biegesteife Tuchwelle zu erzielen. Dies wird üblicherweise durch eine Vergrößerung des Durchmessers erreicht. Bei den Gelenkarmmarkisen von markilux® werden grundsätzlich Tuchwellen mit einem Durchmesser von 85 mm verwendet. Im Markt sind auch Tuchwellen mit 78 mm und 63 mm zu finden.
VERZINKUNG: Mit Hilfe der Verzinkung wird ein sehr dauerhafter Schutz von Stahl vor Rost erreicht. Selbst Kratzer "heilt" eine Verzinkung, so daß auch bei einer verkratzten Oberfläche kein Rost zu befürchten ist. Diese Dauerhaftigkeit der Verzinkung kann man an den Masten von Straßenlaternen unschwer erkennen.
WINDWÄCHTER: Siehe Sonnenwächter